Die Geschichte der Programmiersprache M(UMPS) | 1966 | Am Massachusetts General Hospital wird in der Abteilungfür Computerwissenschaft die Programmiersprache Massachusetts General Hospital Utility Multi-Programming System (MUMPS) entwickelt. |
| | 1969 | Massachusetts General Hospital nimmt die erste medizinische Krankenhausanwendung in Betrieb, unter MUMPS. | | 1971 | Die MUMPS Users'Group wird gegründet. Benutzer undEntwickler der Sprache sollen zusammenarbeiten, damit,statt einer Aufsplitterung in verschiedene Dialekte,die Sprache weiterentwickelt wird. | | 1973 | Das erste Treffen des MUMPS Development Committee (MDC) findet statt, ein Standard soll entwickelt werden. MUMPS wird als Markenname ins Handelsregister eingetragen. | | 1975 | Die MUMPS Users' Group Europe wird gegründet. | | 1977 | Der erste MUMPS-Standard wird von der amerikanischen Standardisierungsbehörde ANSI anerkannt, ANSI/MDC X11.1-1977. | | 1984 | ANSI/MDC X11.1-1984, heißt jetzt der neue Standard. | | 1986 | MUMPS erreicht die Anerkennung als Federal InformationProcessing Standard (FIPS). | | 1992 | MUMPS wird ISO-Standard, ISO/IEC 11756. Mehr und mehr setzt sich der Begriff "M Technologie" durch.Viele User Gruppen nennen sich in M Technology Association um, nicht jedoch die Deutschen. |
| | 1994 | Das M Development Committee legt den neuen Sprachentwurf vor. Er besteht aus einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Standards: MWAPI, OMI, TCP/IP, u.a. Der eigentliche Sprachstandard enthält unter anderem folgende neue Konzepte: - online Transaktionsverarbeitung
- Verarbeitung verschiedener Zeichensätze ("Internationalisierung")
- u.v.a.
Anfang 1994 erscheint auf dem deutschen Markt ein neues Buch: "Von ANS MUMPS zu ISO M - Fortgeschrittenes Programmieren in M" (Autor Dr. Wolfgang Kirsten). Es enthält alle neuen Sprachelemente und Konzepte. | | 1996 | Mit neuen Marketingkonzepten folgen die MTA's und die Hersteller (insbesondere Micronetics und InterSystems) dem Trend der Zeit. Begriffe wie "Multidimensional" und "Postrelational" werden kreiert und erfolgreich vermarktet. Diese neue Marketingkonzeption geht einher mit einem Zurückziehen der Unterstützung der MTA Europe, die ab Mitte 1996 keine Sponsorenmittel von den beiden Hauptherstellern mehr bekommt. Mitte des Jahres wird von der ANSI der neue M Standard offiziell verabschiedet. | | 1997 | InterSystems kündigt weltweit sein neues Produkt "Caché" an. Gleichzeitig wird zur Gründung einer Caché-User Group aufgerufen. Micronetics ist anderseits mit dem "Workstation"-Produkt sehr erfolgreich. |
| | 1998 | Im Juni übernimmt Intersystems die Produkte von Micronetics und ist damit alleiniger Anbieter auf dem M-Markt. In offiziellen Verlautbarungen wird darauf hingewiesen, daß ähnlich wie bei der Übernahme von DTM und DSM auch in diesen Fall MSM noch eine geraume Anzahl von Jahren supported und weiterentwickelt wird. | | 1999 | - Free M entsteht als Open-Soure-M für Linux-Plattformen.
- Patterson-Gray stellt M3 als neues kommerzielles M-Produkt für Windows-Plattformen vor.
- Intersystems bringt eine Linux-Version von Caché.
| | 2000 | GT.M wird auf Unix/Linux Open Source freigegeben | | 2002 | M21 wird herausgebracht |
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